Im Licht der aktuellen Debatten um eine Forschung und Lehre, die sich auseinandersetzt mit der biologischen Entstehung und Ausbreitung der Corona-Pandemie wie gleichermaßen mit ihrer kulturellen Rezeption und den Folgen für Gesellschaft und Kultur rückt mehr denn je die inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit der akademischen Fächer in den Blick der Öffentlichkeit; auch ein Thema wie beispielsweise die „Wildnis“ wird im Kontext der Pandemie von verschiedenen Fächern wie der Biologie, den Umweltwissenschaften, der Soziologie, aber auch den Geistes- und Kulturwissenschaften reklamiert und etwa zur Analyse der Corona-Pandemie herangezogen; es zeigt sich zugleich, dass keine Disziplin allein imstande ist, die Pandemie und ihre Auswirkungen zu erklären oder zu beschreiben. Wie können also die Fächer, nicht zuletzt im Licht der gegenwärtigen historischen Situation, voneinander profitieren und miteinander agieren – um die zukünftigen Herausforderungen auf einem ökonomisch und ökologisch unruhigen Globus zu bewältigen?

 

Unter dem Titel

Inter- oder transdisziplinär? Mit- oder nebeneinander?
Wie Natur-/Technik- und Geisteswissenschaften zusammenfinden 

diskutieren die Philosophin Prof. Dr. Nicole C. Karafyllis (TU Braunschweig), die Historikerin Prof. Dr. Felicitas Schmieder (FernUni Hagen),
der Evolutionsbiologe Prof. Dr. Axel Meyer (Uni Konstanz) und der Didaktiker Prof. Dr. Winfried Thielmann am 24.6. ab 18 Uhr öffentlich miteinander.

Frau Prof. Karafyllis eröffnet die Diskussion mit einem Impulsvortrag,
die Moderation liegt in den Händen von Prof. Dr. Jan Röhnert (TU Braunschweig, Institut für Germanistik) und Dr. Jeremias Othman (Haus der Wissenschaft, Braunschweig).

 

 

In diesem Sommer findet das Hochschulpolitische Gespräch pandemiebedingt online statt; das Plenum wird jedoch vom Braunschweiger Haus der Wissenschaft organisiert und das Gespräch am 24.6. über den YouTube-Kanal der TU Braunschweig öffentlich ausgestrahlt.

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